Praxispartner

Um „Obsoleszenz“ als sozio-technisches Phänomen umfassend verstehen und wirksam verändern zu können, ist Inter- und Transdisziplinarität, das heißt, eine enge Kooperation von Ingenieur-, Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie der Einbezug entsprechenden Praxiswissens notwendig.

Eine grundlegende Orientierung für die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe sowie mit dem Praxispartnern ist das Prinzip der Triangulation, sowohl im Hinblick auf Methoden als auch Perspektiven. Demzufolge ist es für das ganzheitliche Verständnis eines Forschungsgegenstandes essentiell, ihn aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten und die Perspektiven zusammenzufügen.

Die Praxispartner der Nachwuchsgruppe stammen aus der Zivilgesellschaft (wie Verbraucherschutz, Initiativen für langlebige Produkte, Reparaturnetzwerke, Umweltverbände), aus der Wirtschaft (sowohl Start-Ups im Bereich nachhaltiger Produkte als auch große Unternehmen der Elektronikbranche) und der Politik (umweltpolitische Institutionen). Sie sind eingebunden in die Untersuchung von Konsumpraktiken, die Entwicklung von Ansätzen des öko-innovativen Wirtschaftens und des Eco-Reliability-Checks und werden bei der Ableitung von Strategien und Transformationspfaden mitwirken.

Die Nachwuchsgruppe wird zudem von einem Beirat begleitet, dem Expertinnen aus Wissenschaft, Politik und Praxis angehören und der einmal im Jahr tagt. Die Mitglieder des Beirats sind (alphabetisch geordnet):

  • Prof. Dr. Tobias Brönnecke, Hochschule Pforzheim, Rechtswissenschaft
  • Philip Heldt, Verbraucherzentrale NRW
  • Dr. Ralph Hintemann, Borderstep Institut
  • Matthias Hüskens, IFixIt
  • Volker Korten, Bosch Siemens Hausgeräte GmbH
  • Dr. Jörg Longmuß, SUSTAINUM
  • Dr. Ines Oehme, Umweltbundesamt
  • Prof. Dr. Werner Rammert, TU Berlin, Techniksoziologie
  • Nina Tröger, Arbeiterkammer Wien
  • Prof. Dr. Heike Weber, Karlsruher Institut für Technologie, Technikkulturwissenschaft
  • Dr. Olaf Wittler, Fraunhofer IZM