FUTURES THINKING Workshop – “From Circular Economy to Circular Society” im Futurium Berlin

Am 12.9.2018 durften wir VertreterInnen aus Wirtschaft, Forschung, Kultur und Zivilgesellschaft herzlich im Futurium Lab willkommen heißen. Zukünfte nachhaltigen Lebens sollten gemeinsam erdacht, erfahren und gestaltet werden. Das Workshop-Format konnte als Kooperationsprojekt zwischen der TU-Berlin, dem Fraunhofer IZM sowie dem Futurium Berlin erstmalig realisiert werden.

Im Mittelpunkt der Workshops standen zum einen „FUTURES THINKING“ als methodologischer Ansatz und zum anderen „Wertschöpfung in der Circular Society“ als thematischer Schwerpunkt.

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Obsoleszenz und Metamorphose. Ein öffentlicher Dialog zwischen Florian Hofmann und Künstler Markus Keibel.

Am 24.09.2018 führten Florian Hofmann und der bildende Künstler Markus Keibel einen öffentlichen Dialog zum Thema Obsoleszenz und Metamorphose. Die Arbeits- und Interessensschwerpunkte der beiden überschneiden sich im übergeordneten Gegenstand der unumgänglichen konstanten Veränderung von Artefakten, Strukturen und Systemen. Markus Keibel setzt sich in seinen Arbeiten mit der ständigen Wandelbarkeit von Gedanken, Handlungen und Materie auseinander, während Florian Hofmann an Veränderungen von organisationalen Wertschöpfungssystemen im Kontext einer sozial-ökologischer Transformation forscht. Die beiden dialogisierten über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten eines systematischen Wandels des Ökonomischen, welche Rolle die bildenden Künste darin spielen können, sowie ob und inwieweit Kunst und Wissenschaft transformativ in Ökonomie und Gesellschaft hineinwirken können bzw. sollen.

Das Gespräch fand im Rahmen einer Ausstellung über die aktuellen Arbeiten von Markus Keibel im Hotel „Alexander Plaza“ in Berlin statt.

Circular Economy und sozial-ökologische Transformation – neue Publikation der Forschungsgruppe

Im Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2018/19 ist ein neuer Beitrag aus der Forschungsgruppe zum Thema „Circular Economy als Träger zur sozial-ökologischen Transformation?“ erschienen. Florian Hofmann, Jakob Zwiers, Melanie Jaeger-Erben und Max Marwede diskutieren im Beitrag das Potential kreislaufwirtschaftlicher Konzepte für die sozial-ökologische Transformation. Auf Basis einer Kritik gängiger Ansätze und Geschäftsmodelle der Circular Economy, deren blinder Fleck vor allem in einer Vernachlässigung sozialer Nachhaltigkeitsaspekte besteht, entwickeln sie die Skizze eine „Circular Society“ und definieren vier grundlegende Dimensionen: 1) Zugänglichkeit und Transparenz, 2) Demokratisierung, Aktivierung, Empowerment, 3) Gemeinschaftlichkeit, Kollaboration, Solidarität, 4) Innovativität und Kreativität.

Hofmann, Florian/ Zwiers/ Jakob, Jaeger-Erben, Melanie und Max Marwede (2018): Circular Economy als Träger sozial-ökologischer Transformation? In: Rogall. H. et al (2018): Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie. 217-229.

Transformative Forschung: Von der Programmatik zur Praxis – Neue Publikation

Welche Rolle spielt die Wissenschaft in der nachhaltigen Entwicklung? Sollen Wissenschaftler*innen eine sozial-ökologische Transformation beobachten, unterstützen oder gezielt gestalten? Um den Begriff „transformative Wissenschaft“ ist eine lebhafte Debatte in der Zeitschrift GAIA entbrannt. Die Forschungsgruppenleiterin Melanie Jaeger-Erben schreibt gemeinsam mit weiteren Nachhaltigkeitsforscherinnen ein Plädoyer für eine intensivere Beobachtung und (wissenschafts)theoretische Beschreibung der Praxis in Reallaboren und Co.

Jaeger-Erben, Melanie & Nagy, Emilia & Schäfer, Martina & Süßbauer, Elisabeth & Zscheischler, Jana. (2018). Von der Programmatik zur Praxis: Plädoyer für eine Grounded Theory transformationsorientierter Forschung. GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society. 27. 117-121. Download.

Vortrag an der Leuphana Universität Lüneburg von OHA

Am 6. Juni 2018 hält Tamina Hipp einen Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe SuCo an der Leuphana Universität Lüneburg. Unter dem Titel „Immer das Neueste oder Pflege des Gewohnten – Wie kommt es zu kurzen und langen Nutzungsdauern von Elektronikgeräten?“ stellt das OHA-Mitglied den aktuellen Stand ihrer Dissertation vor. Basierend auf dem gesammelten Datenmaterial wurden Typen von Praxisformen modelliert, die beschreiben, wie die Nutzungsdauer – gekoppelt  an spezifische Settings – hervorgebracht wird. Dadurch wird eine differenzierte Perspektive auf den Konsum von Elektronikprodukten ermöglicht, die über Opfer-Täter-Stereotypen hinausgeht.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung sind der Homepage zu entnehmen: https://www.leuphana.de/institute/infu/arbeitsgruppe-konsum-kommunikation-suco2/veranstaltungsreihe.html

OHA bei der 2. Europäischen Ressourcenkonferenz (EUREK)

Im Rahmen der IFAT 2018 findet am 16. Mai 2018 die „2. Europäische Ressourcenkonferenz“ statt. In drei Blöcken werden Themen einer nachhaltigen Ressourcenpolitik, umweltgerechten Produktgestaltung und des Recyclings von Elektroaltgeräten diskutiert. OHA-Mitglied Marina Proske trägt im Block „Ressourceneffizienz durch umweltgerechte Gestaltung von Produkten“ zum Thema „Ressourceneffizienz durch modulares Design“ vor.

Link zur Veranstaltung

Neue OHA-Publikation: „Verantwortungsdiskurse und Produktverantwortung im Kontext kurzlebiger Konsumgüter“

Der neu im transcript-Verlag erschienene Sammelband „Reflexive Responsibilisierung – Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“ behandelt wissenschaftliche Perspektiven und politische Steuerungskonzepte zur  Zuschreibung von Verantwortung für nachhaltige Entwicklung und diskutiert die Möglichkeiten und Grenzen individueller und kollektiver Verantwortung.

Die OHA-Mitglieder Melanie Jaeger-Erben und Tamina Hipp stellen Ergebnisse aus der OHA-Forschung zu Mediendiskursen und der Konsument_innen-Perspektive vor und diskutieren die Grenzen und Möglichkeiten der Verantwortung für die Lebensdauer von Konsumgüternn

Jaeger-Erben, Melanie / Hipp, Tamina (2018): Geplanter Verschleiß oder Wegwerfkonsum? Verantwortungsdiskurse und Produktverantwortung im Kontext kurzlebiger Konsumgüter. In: Buschmann, Nikolaus / Henkel, Anna / Hochmann, Lars / Lüdtke, Nico (Hg.) (2018): Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung. Bielefeld: transcript, S. 373-394.

OHA zu Gast bei zibb im rbb-Fernsehen

Unter dem Titel „Manipulierte Geräte: Einbildung oder Realität“ beschäftigte sich die rbb-Sendung zibb am 23.1.18 mit dem Thema Produkt-Obsoleszenz. Melanie Jaeger-Erben konnte einige Einblicke in die Ergebnisse und Reflektionen von OHA geben.

Beitrag in der rbb-Mediathek ansehen

Eine ausführliche Darstellung der erwähnten Studie findet sich im Downlad-Bereich (OHA-Texte 1/2017)

 

 

 

Neuer OHA-Artikel im KATAPULT-Magazin

„Geplante Obsoleszenz oder willkommene Kurzlebigkeit?“

Artikel von Melanie Jaeger-Erben in der aktuellen Ausgabe der KATAPULT – No 8, Jan-März 2018.

„Wir stellen uns vor, es ist das Jahr 3.017 nach Christi. Ein Archäologie-Team befindet sich auf dem mittlerweile unbewohnten europäischen Kontinent und gräbt nach den Spuren des beginnenden 21. Jahrhunderts. […] Was graben unsere Nachkommen aus? Höchstwahrscheinlich einen riesigen Haufen Müll…“ Das KATAPULT-Magazin hat sich in der ersten Ausgabe 2018 mit der Konsumgesellschaft befasst. Dr. Melanie Jaeger-Erben – Leiterin der Forschergruppe – hat in dem Artikel „Geplante Obsoleszenz – oder willkommene Kurzlebigkeit?“ ein komplexes Thema anschaulich beschrieben

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OHA auf der PLATE 2017 in Delft

Vom 8.-10. November hat die zweite Konferenz „Product Lifetimes and The Environment“, kurz PLATE an der TU Delft stattgefunden. Die Nachwuchsgruppe OHA war hier unter anderem mit mehreren Vorträgen stark vertreten.

In den Conference-Proceedings finden sich folgende Publikationen zur OHA-Forschung:

Florian Hofmann, Max Marwede, Nils Nissen und Klaus-Dieter Lang: Circular added value: business model design in the circular economy.

Melanie Jaeger-Erben und Marina Proske: What’s hot what’s not: the social construction of product obsolescence and its relevance for strategies to increase functionality

Außerdem wurde anlässlich des parallel stattfindenden „Disruptive Innovation Festival“ der Ellen McArthur-Foundation die Interview-Session Ever faster – ever shorter? Is planned obsolescence real?  aufgenommen, mit Beteiligung von OHA-Mitglied Melanie Jaeger-Erben (ab Minute 11:07).

 

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Wir freuen uns sehr, dass die PLATE 2019 in Berlin stattfinden wird, ausgerichtet durch das Fraunhofer IZM in Kooperation mit der TU Berlin und mit tatkräftiger Unterstützung von OHA!