Selber Reparieren als Beitrag zur Langlebigkeit – neuer Artikel aus der OHA-Forschung

Reparaturinitiativen, sog. Repair-Cafés, werden vergangener Zeit häufig als Antwort auf eine Vielzahl von Nachhaltigkeitsherausforderungen beschrieben. Weniger offensichtlich sind sozialwissenschaftliche Analysen über Menschen, die Gegenstände zu Hause reparieren. Der wissenschaftliche Artikel im „Journal of Cleaner Production“ von Sabine Hielscher und Melanie Jaeger-Erben soll Einblicke geben, wie Menschen bei sich zu Hause alltäche und außer-alltägliche Reparaturen durchführen. Das Papier hebt die Bedeutung praktischer Kompetenzen, des Selbstwirksamkeitsgefühls und der Alltagsroutinen der Menschen hervor, wenn es darum geht, Reparaturen im Haushalt durchzuführen.
Kostenloser Download bis zum 8.10.2020 hier möglich oder per Mail an jaeger-erben@tu-berlin.de

New publication: Organizational transition management of circular business model innovations

Why is it so difficult and complex for existing companies to implement circular business models?

What do corporations require to successfully initiate and navigate circular business model innovation?

Florian Hofmann and Melanie Jaeger-Erben pursued these questions in the recently published article „Organizational transition management of circular business model innovations“. Drawing on interviews with consultants for sustainable business development and circular economy experts, they propose organizational conditions and management strategies that frustrate the reproduction of linear and unsustainable business models and, thus, enable initial moves towards circular business model innovation.

The study was published in the prestigious international scientific journal “Business strategy and the environment”.

It can be downloaded for free (#openaccess) under the following link: Download here

 

OHA im Present Futures Forum Webcast

Melanie Jaeger-Erben ist Gast im Present Futures Forum Webcast der TU Berlin und spricht über kooperatives Forschen, Reparierkultur und Nachhaltigkeit. Ebenso geht es um die Gestaltung von Zukünften und Dialog mit Bürger*innen.

„Das neue Webcast des Present Futures Forums Berlin stellt Forschende an der TU Berlin vor, die sich in ihrer Arbeit interdisziplinären Perspektiven und dem Austausch mit der Gesellschaft verschrieben haben. In lockeren Interviews mit dem geschäftsführenden Leiter des Forums, Dr. Gerrit Rößler, berichten sie aus dem Home Office von ihren Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit anderen Forschenden, erzählen von Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag und geben Tipps für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.“

 

OHA participates in Web-Event „From 5 to 75: Lifelong Learning in a Circular Economy“

Mo. 27. April 2020

18:00 Uhr – 20:00 Uhr MESZ

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For a circular economy to take off, we need to embed circular thinking and skills training within each level of our education system. From elementary school to professional development, and everything in between, this meet-up will share what education professionals are doing now to integrate circular economy in their curriculum. We’ll also discuss what else is needed in Berlin and beyond to strengthen circular economy education.

Networking and community building are cornerstones of Circular Berlin’s meet-ups, and that will remain true as we move to an online format! Following the presentations, we’ll have breakout rooms and facilitated discussion so participants can still get to know one another, exchange ideas, and continue to strengthen this community.

Hosted by Circular Berlin in partnership with TU-Berlin, Zero Waste Your Life, MiFactori, and AMD Berlin).

18.45: Circular Literacy – Capabilities for the Circular Society (Presentation by Melanie Jaeger-Erben)

 

 

 

OHA auf der Luminale 2020 in Frankfurt am 14. März

VERANSTALTUNG ABGESAGT

 

„Was verbindet die Epoche der Romantik mit unserer heutigen Zeit der großen gesellschaftlichen Transformation? Kann eine neue „romantische“ Geisteshaltung Triebfeder sozialer Innovationen sein? Welche Impulse kann die Kunst geben? Wie können sich künstliche und künstlerische Intelligenz befruchten?“ Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der Podiumsdiskussion UMBRUCH, AUFBRUCH – ROMANTIK 2.0? am 14.3., 18:30 bis 20:00 Uhr auf der Luminale – Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung, vom 12.– 15. März 2020 in Frankfurt am Main diskutiert. Melanie Jaeger-Erben wird für OHA mit auf dem Podium sitzen.

Mehr Information zur Veranstaltung finden sich hier.

Nutzungsdauern zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Erste Ergebnisse einer neuen OHA-Befragung

In der Adventszeit boomt auch der Elektronik-Handel und der Wunsch, seine Liebsten mit dem Neuesten vom Neuen zu verwöhnen. Dies hat zur Konsequenz, dass viele noch funktionsfähige Geräte ausgetauscht werden.

Doch nicht nur zur Weihnachtszeit endet die Lebens- und Nutzungsdauer von Elektrogeräten frühzeitig, obwohl sie noch funktionsfähig sind. Und das obwohl – wie die aktuelle, repräsentative Befragung der OHA-Forschungsgruppe zeigt – die möglichst lange Nutzung von Geräten als sozial erwünscht und als wichtiger Beitrag für den Umweltschutz gesehen wird. Die Orientierung an Neuheit („newism“), die Routinen im Umgang mit Geräten und verschiedene strukturelle und individuelle Hemmnisse können dazu beitragen, dass das erwünschte Handeln nicht konsequent umgesetzt wird. Die ersten deskriptiven Ergebnisse der Befragung finden sich hier.

OHA im King Kong Klima-Podcast

Do-It-Yourself – Reparieren als Antwort auf die Wegwerfgesellschaft„- ein Podcast-Beitrag mit Beteiligung von Melanie Jaeger-Erben/ OHA (ab Minute 34) ist am 7.12.2019 erschienen. King Kong Klima beschäftigt sich mit Umweltschutz und Klimawandel, gibt konkrete Klimatipps und zeigt Wege aus dem Ökodschungel. Im Podcast ging es um das Thema Obsoleszenz, die Eigenschaften der „Wegwerfgesellschaft“ und die Rolle von Do-It-Yourself und Reparatur als Strategie gegen die Kurzlebigkeit der Konsumgüter.

 

Melanie Jaeger-Erben und OHA gewinnen den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“

Der Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ des Wuppertal Instituts und der Zempelin-Stiftung im Stifterverband wird 2019 bereits zum dritten Mal vergeben. In diesem Jahr gewinnt Prof. Dr. Melanie Jaeger-Erben, Leiterin der Nachwuchsgruppe OHA und des Fachgebiets „Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung in der Elektronik“ an der TU Berlin, den mit 25.000 Euro dotierten Preis. Die Jury betonte insbesondere ihr transdisziplinäres Profil und ihre wissenschaftlichen Arbeiten an der Schnittstelle von Politik und Gesellschaft. Besonders hervorgehoben wurde die inter- und transdisziplinäre Arbeit der Nachwuchsgruppe OHA.

Mehr zum Preis in der Pressemitteilung des Wuppertal-Instituts

Ein Artikel über Melanie Jaeger-Erben in der DUZ – Deutschen Universitätszeitung

Neue Publikation: Umsetzungsarchitektur einer digital-emanzipatorischen Circular Economy

Das am 04. Juli publizierte Buch „Was Bits & Bäume verbindet – Digitalisierung nachhaltig gestalten“ beinhaltet Ansätze für eine Digitalisierungsarchitektur, die dem Gemeinwohl dient, Datenschutz ernst nimmt und soziale sowie ökologische Ziele simultan fördert.

Der von den OHA-Mitgliedern Florian Hofmann, Melanie Jaeger-Erben sowie Jakob Zwiers (IZT, Berlin) verfasste Kurztext skizziert acht Elemente, die in ihrer wechselseitigen Verwobenheit eine  Umsetzungsarchitektur einer digital-emanzipatorischen Circular Economy hervorbringt.

 

Neue Publikation: From Take-Make-Dispose to a Circular Society – Introduction of a new vision in six propositions

Eine neue Imagebroschüre der Forschungsgruppe Obsoleszenz stellt die Circular Society vor: Eine ganzheitliche und nachhaltige Vision einer Wirtschaft, die ein Gleichgewicht zwischen Öko-, Technologie- und Soziosphäre schafft. Sechs Thesen und begleitende Bilder präsentieren die Ideen der Arbeitsgruppe für einen Transformationspfad, der den selbstzerstörerischen Stoffwechsel heutiger Konsum- und Produktionssysteme überwinden soll.

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